Tim Mälzer: neues Restaurant im Hamburger Schanzenviertel
Jetzt ist es offiziell: Tim Mälzers neues Restaurant, Arbeitstitel “Bullerei”, soll Ende 2008 im Hamburger Schanzenviertel eröffnen. Den Mietvertrag für die Räumlichkeiten in der alten Vieh-Halle zwischen Hamburg Messe und Sternschanze hat Mälzer gemeinsam mit Kompagnon Patrick Rüther (ehemals Hamburg City Beach Clubs) jedenfalls unterschrieben. 120-140 Sitzplätze, vegetarisches Tagesbistro und Abends Restaurant, auch mit Fleischgerichten, “alles Bio” ist Ehrensache.
Die Bewohner des vor allem für alternative Lebensweisen und einem mehrkuturellen Miteinander bekannten Stadtteils fürchten sich vor einer schleichenden “Yuppisierung” ihres Viertels, überall wird abgerissen und neu gebaut, die Mieten explodieren momentan. Die insgesamt zentrale Lage und die Nähe zur erweiterten Hamburger Messe macht das Viertel interessant für Investoren. Mälzer versicherte heute gegenüber der Hamburger Morgenpost, ein “Edel-Fresstempel mit Schwellenangst” sei nicht geplant, vielmehr wolle man sich in die Schanzen-Kultur einbinden, zurückhaltendes Design, bodenständige Preise und keine Reservierungen sind die Stichworte.
Klingt soweit prima. Eines hat Tim Mälzer in jedem Fall schon richtig gemacht: sein neues Restaurant steht in einem Viertel mit Zukunft. Es wäre schön, wenn die “Bullerei” dann tatsächlich, den Plänen entsprechend, eine echte Schanzenbereicherung für alle würde.
Schlagworte: Bullerei, Hamburg, Küchenbulle, Patrick Rüther, Schanzenviertel, Schlachthof, Schlachtviertel, Tim Mälzer

Mai 9, 2008 um 4:42
Also, unter uns: ich bin ein echter Tim Mälzer Fan und schätze seine Kochbücher sehr. Denke, ein neues Restaurant in Hamburg dürfte für die Hamburger eine echte Bereicherung sein. Zu schade, dass ich es irgendwie noch nie geschafft habe, Hamburg zu besuchen. Aber wer weiß: was nicht ist kann ja noch werden…..
Mai 9, 2008 um 5:53
In dem Fall also spätestens zur Restaurant-Eröffnung, Kirsten!
Mai 9, 2008 um 6:04
Schön, daß Sie sich nun auch den foodbloggern angeschlossen haben. Freue mich auf weitere Beiträge und Tips von Ihnen in meiner - unserer - kulinarisch noch immer zu verbessernden Heimatstadt.
Mai 10, 2008 um 5:57
Vielen Dank, Christine.